Mona Lynn Schoch

medizinische Fachangestellte

VERAH (Versorgungsangestellte in der Hausarztpraxis)

Was mir wichtig ist:

 

„Ich freue mich über die vielen guten Rückmeldungen, die ich über meine Sprechstunden bekomme und vor allem auch über die Demenz-Test Durchführung.

 

Das zeigt mir, dass wir in der Praxis auf dem richtigen Weg sind,

wenn wir uns der Altersgruppe der Über-70-Jährigen besonders annehmen."

Gesundheitsprogramme

2. Praxiseigene Gesundheitsprogramme

Eine speziell dafür ausgebildete Praxismitarbeiterin nimmt Sie bei Ihrem Termin in Empfang.

 

Sie werden gefragt, wie es Ihnen geht und ob Sie ein Anliegen haben. Blutdruck und Puls werden gemessen, ggf. auch Gewicht- oder Ihre Aufzeichnungen von daheim, die Sie uns mitgebracht haben, werden besprochen.

 

Der Medikamentenplan Ihrer Patientenakte wird mit Ihrer aktuellen tatsächlichen Einnahme abgeglichen -

es könnte ja sein, dass z.B. ein Facharzt ein Medikament neu angesetzt oder geändert hat, oder es hat zwischen-zeitlich einen Krankenhausaufenthalt gegeben.

 

Dann wird Ihnen die Praxismitarbeiterin die nächsten anstehenden Termine vergeben:

z.B. zu Labor- oder EKG-Kontrollen, zu Check-Up, zum Arztgespräch, zu Impfungen oder zur nächsten Quartals-sprechstunde.

Für Sie, wenn Sie dauerhaft Medikamente einnehmen wegen einer Erkrankung, die bisher nicht in ein DMP- Programm Ihrer Krankenkasse aufgenommen wurde, wie z.B. Bluthochdruck, Schlaganfall, Arthrose, Rheuma, Klimakterische Beschwerden, Parkinson, Schilddrüsenerkrankung, Burn-Out, Depression etc.

 

Bei Vorliegen einer der oben angeführten Erkrankungen ist es für Sie sehr vorteilhaft, wenn Sie sich zu regelmäßigen Sprechstunden-Terminen in unserer Praxis einfinden, auch wenn von Ihrer Seite aus gar nichts Besonderes ansteht, denn es gilt, „Besondere Vorkommnisse“, nämlich Komplikationen wie Lähmungen, Pflegebedürftigkeit , Folge-erkrankungen oder Schäden durch Fehlmedikation zu vermeiden.

 

Ein heikles Thema ist die sogenannte „Selbstmedikation“, also die Einnahme von Medikamenten, die nicht unbedingt im Einzelnen mit dem Arzt besprochen sind, die es auch zum Teil rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen gibt.

Hierunter fallen zum Beispiel:

- Schmerzmedikamente, auch wenn diese nur bedarfsweise eingenommen werden.

- Schlafmittel, Vitamine, Hormone (auch natürliche Phytohormone)

- Nahrungsergänzungsmittel, Psychopharmake (incl. Johanniskraut o. Gingko)

 

Die Einnahme von jeder Art von Medikamenten sowie das Vorliegen einer chron. Erkrankung erfordert regelmäßige Untersuchungen, gut strukturierte Gespräche (Anamnese) und ggf. Lenkung bevor Probleme auftauchen (Intervention).

 

Wir haben daher auch für Erkrankungen, für die die Krankenkassen (noch) kein DMP vorgesehen haben, sowie für alle Menschen, die Medikamente nehmen oder ansonsten immer wieder Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit haben, unsere praxiseigene Quartalssprechstunde eingerichtet.

 

Wie läuft eine Quartalssprechstunde ab:

Es wäre schön, wenn Sie uns Ihr Impfbuch mitbringen, dies wird durchgesehen, besprochen und die anfallenden Impfungen geplant oder gleich durchgeführt.

 

     Fazit: Diese 15 Minuten alle 3 Monate sind gut investierte Zeit!

Mehr Sicherheit und Schutz vor Fehl- oder Übermedikation! Ernste Probleme sehr frühzeitig erkennen oder verhindern!

 

     Meine Empfehlung: Unsere praxiseigene Quartalsprechstunde kann „die Gleise wieder richtig stellen“ und das liegt mir persönlich besonders am Herzen: lässt Ihnen und mir sowie den anderen Ärzten meines Teams mehr gemeinsame Zeit für die Arztsprechstunde. Toll, wenn die „Vorarbeit“ schon erledigt ist!

 

     FAQ (Häufig gestellte Fragen und Rückmeldungen):

F: Warum soll ich kommen, wenn ich doch gar nichts habe?

A: Es gibt auch dann Sicherheit vor Fehlentwicklungen in der Medikamenteneinnahme, wenn kein „akutes“ Problem vorliegt. Manchmal ist man sich drohender Gefahren nicht bewusst, weil man sie nicht immer direkt spüren kann und dann kommt der „Paukenschlag“: ein Herzinfarkt, Schlaganfall o.ä. Ich sehe das leider viel zu häufig. Besser, wenn man vorbeugt.

 

F: Ist die Wartezeit in der Praxis genauso lang wie man manchmal auf den Arzt warten muss?

A: Üblicherweise Nein. Denn die Praxismitarbeiterin hat spezielle Termine nur für Sie gemacht, auch außerhalb der normalen Praxissprechzeiten und sie muss nicht zwischendurch Unvorhergesehenes tun oder Notfälle versorgen, wie es ja leider beim Arzt immer mal wieder vorkommt.

 

F: Fürs DMP zahlt ja die Krankenkasse. Kommen Extra-Kosten für die Quartalsprechstunde auf mich zu?

A: Nein. Die Quartalsprechstunde wird über das Versichertenkärtchen ganz normal abgerechnet und ist von den Krankenkassen sogar ausdrücklich erwünscht.

 

F: Werde ich meine Ärztin, meinen Arzt denn gar nicht mehr sehen?

A: Doch. Es werden gezielte Arzttermine für Sie ausgemacht,

und sowieso: wenns brennt , kommen Sie – wie bisher- einfach in die Praxis!

Katharina Weissgerber

staatlich anerkannte Diätassistentin, VDD

Diabetesberaterin, DDG

Stephanie Euler

Ernährungswissenschaftlerin, VDÖ

Diabetesassistentin, DDG

Hausarztpraxis Patricia D. Kappler - Hans-Thoma-Str. 1 - 76287 Rheinstetten - Tel. 0 72 42-93 47 00 - info@patricia-kappler.de